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Am Xwind Simulator steht den Piloten ein hoch qualifiziertes Instruktorenteam zur Verfügung, um mit ihnen bei vielen Anflug- und Landeübungen -auch im
Spornradmodus- das Beherrschen der koordinierten Steuerung von Quer- und Seitenruder unter extremen Windeinflüssen zu üben.
Der Trainingsaufbau zielt darauf ab, durch die Koordinationsübungen und die reale visuelle Umgebung im Xwind-Simulator die notwendigen Reaktionen bei
Seitenwindlandungen intuitiv werden zu lassen, damit sie in den wenigen Sekunden, in denen der Pilot vor den Herausforderungen einer Landung unter Einfluss von Crosswind und Scheerwinden steht, schneller
präsent sind. Die erforderlichen Flugmanöver und Abläufe werden solange wiederholt, bis die Automatisierung der Handlungsabläufe in das Unterbewusstsein „absackt“, um sie nachhaltig in minimaler Reaktionszeit
abrufen zu können. In dem zweistündigen Sicherheitstraining gewinnt der Pilot Erfahrungen, die er im aktuellen Flugtraining nur sekundenweise und mit dem Aufwand vieler geflogener Flugstunden sammeln kann.
Nach einem ausführlichen, videogestütztem Theoriebriefing (ca. 1 Std) sitzt der Pilot angeschnallt im Cockpit des Simulators, vor ihm die Projektion einer
Landebahn in permanenter Anflugsituation. Vom Trainer werden Windeinflüsse in unterschiedlichen Stärken programmiert, so dass Böen und Turbulenzen den Trainee wie in der Realität unerwartet treffen. Immer wieder
muss er die Maschine ausrichten, wobei kräftige Motoren korrespondierend zur Betätigung der Ruder für Bewegungen um die Roll- und Hochachse sorgen sowie für die seitliche Abdrift aus der Centerline. Als
Koordinationshilfe können dabei zwei Laserpunkte die Drehungen um Hoch- und Längsachse auf der projezierten Bahn markieren.
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